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Wichtige Tipps

1. Wieviel kostet die Beauftragung eines Rechtsanwaltes?

Die Höhe der Rechtsanwaltsgebühren ist im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Für die Höhe der Vergütung ist der sogenannte Gegenstandswert, sowie der Umfang der Tätigkeit maßgebend. Wir informieren Sie gerne über die zu erwartenden Kosten und Gebühren.

2. Wann tritt meine Rechtsschutzversicherung ein?

Der Leistungsumfang der Rechtsschutzversicherung ergibt sich aus den Ihrem Versicherungsschein beiliegenden Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB). Demnach werden grundsätzlich die Kosten der Wahrnehmung rechtlicher Interessen übernommen, soweit die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen und die Interessenvertretung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet.

Das Risiko, also die konkrete Rechtsangelegenheit, muss durch den Versicherungsvertrag abgedeckt sein ( z.B. Arbeitsrechtsschutz, Verkehrsrechtsschutz, Mietrechtsschutz etc.)

Einige bestimmte Risiken werden bedingungsgemäß nicht durch eine Rechtsschutzversicherung übernommen. Dies gilt z.B. für Streitigkeiten, die im Zusammenhang mit der Planung, Errichtung oder genehmigungspflichtigen baulichen Veränderungen von Gebäuden stehen. Bauprozesse wegen Mängeln sind somit grundsätzlich nicht rechtsschutzfähig.

Im Familien- und Privatrechtsschutz wird die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen, Vertragsstreitigkeiten, die Verteidigung in Straf- (zum Teil eingeschränkt) oder Ordnungswidrigkeitenverfahren, Klagen vor dem Sozialgericht, sowie (lediglich) die Beratung in Familien- und Erbrechtsangelegenheiten übernommen. Wie informieren Sie gerne über die Einzelheiten.

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt im Falle des Unterliegens sämtliche anfallenden Kosten, somit auch die Kosten des gegnerischen Anwalts, die Gerichtskosten einschließlich Sachverständigen- und Zeugengebühren.

3. Gibt es staatliche Unterstützung bei geringem Einkommen?

Wer die Anwalts- oder Gerichtskosten nicht aus eigenen Mitteln entrichten kann, hat die Möglichkeit, Beratungs- und Prozesskostenhilfe (PKH) in Anspruch zu nehmen.

Die Gewährung von PKH setzt voraus, dass eine bei uns erhältliche Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ausgefüllt und bei der zuständigen Stelle eingereicht wird.

4. Wie verhalte ich mich,  wenn ich mit strafrechtlichen Vorwürfen konfrontiert oder in einen Verkehrsunfall verwickelt werde?

Die Konfrontation mit Vorwürfen strafrechtlicher Natur kann unvermittelt erfolgen, z.B. in Form eines Schreibens der Polizei oder der Staatsanwaltschaft mit der Aufforderung, zu einer Vernehmung als Beschuldigter zu erscheinen. Die Polizei kann aber auch plötzlich vor Ihrer Tür stehen und sie einer Straftat beschuldigen, beispielweise dem Vorwurf der Unfallflucht.

Es ist wichtig, sich nicht unbedacht und vorschnell zu äußern, um zu verhindern, dass solche Aussagen  zur Grundlage eines Verschuldensvorwurfes oder gar einer Anklage gemacht werden können.

Auch bei Verkehrsunfällen sollten im Zweifel , d.h. bei unklarer Sach- oder Rechtslage, spontane Äußerungen an der Unfallstelle unterbleiben. Sie haben anschließend noch ausreichend Zeit sich - gegebenenfalls über einen Rechtsanwalt - zu äußern.

Sie brauchen weder sich, noch Angehörige  zu belasten und sollten sich im Zweifel zunächst nicht äußern. Dies ist Ihr gutes Recht und es dürfen daraus keine nachteiligen Schlüsse gezogen werden.

Eine Äußerung sollte daher erst nach eingehender anwaltlicher Beratung erfolgen. Zögern Sie daher nicht unseren Rat einzuholen, bevor es zu spät ist.

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